Ray Peat über Hyperventilation

Hyperventilation, CO2-Verlust und Serotoninfreisetzung

"Hyperventilation nimmt unter verschiedenen Stressfaktoren tendenziell zu, und der dadurch entstehende Verlust von Kohlendioxid erhöht die Alkalität des Blutes, was die Blutplättchen dazu bringt, Serotonin freizusetzen. Östrogene Stimulation und Hypothyreose sind häufige Ursachen chronischer Hyperventilation, mit ihrer Wirkung auf die Blutplättchen: Serotonin wird freigesetzt, mit all seinen schädlichen Folgen."

September 2019 - Ray Peat's Newsletter

Zusammenhang zwischen Hypothyreose, chronischem Stress und Stoffwechselproblemen

"Bei Hypothyreose, mit vermindertem oxidativem Stoffwechsel, ist der Organismus nie weit von Stress und Hyperventilation entfernt, mit der chronischen Produktion von Laktat und Ammoniak. Der ineffiziente Stoffwechsel bei Diabetes hat ähnliche Wirkungen."

Juli 2017 - Ray Peat's Newsletter

Hypothyreose, Stress und damit verbundene physiologische Komplikationen

"Menschen mit Hypothyreose und geringer CO2-Produktion sind sehr anfällig für stressbedingte Hyperventilation und befinden sich oft in einem Zustand physiologischer Hyperventilation. Sie sind anfällig für eine Überproduktion von Ammoniak (De Nardo u. a., 1999; Marti u. a., 1988) und Laktat (Zarzeczny u. a., 1996) sowie für Psychosen, besonders Depression und Manie."

Juli 2017 - Ray Peat's Newsletter

Wichtigkeit der Überwachung von Ammoniak- und Laktatwerten

"Aufgrund ihrer Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Pseudohypoxie sowie bei der Stimulierung von Hyperventilation sollte der Messung von Ammoniak und Laktat in Blut, Atemluft und Urin mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden."

Juli 2017 - Ray Peat's Newsletter

Hypothyreose, Hyperventilation und ein Teufelskreis des Energieverlusts

"Hypothyreose unterdrückt die Atmung als Energiequelle, sodass wenig Kohlendioxid produziert wird, und Milchsäure entsteht selbst dann, wenn kein bemerkbarer Stress vorliegt. Das ähnelt an sich einer Hyperventilation, da der Verlust von Kohlendioxid das definierende Merkmal der Hyperventilation ist; aber das Vorhandensein einer abnorm hohen adrenergen Aktivität und freier Fettsäuren stimuliert weitere Hyperventilation und verschlimmert den Verlust von Kohlendioxid. Sinkendes Kohlendioxid beeinträchtigt die Atmung noch stärker, was zu einer erhöhten Milchsäureproduktion führt, und das stimuliert wiederum mehr adrenerge Aktivität – und so weiter, in einem Teufelskreis."

Januar 2000 - Ray Peat's Newsletter

Auswirkungen von CO2-Verlust auf die Hirndurchblutung und Effekte der Hyperventilation

"Der Verlust von Kohlendioxid verringert die Hirndurchblutung und verursacht komplexe Parästhesien sowie Schlaganfallsymptome. Hyperventilation ist ein relativer Begriff und bezieht sich auf die Menge an Kohlendioxid, die aus dem Blut verloren geht. Schweres, schnelles Atmen in grosser Höhe oder in einer kohlendioxidreichen Atmosphäre stellt nicht zwangsläufig eine Hyperventilation dar."

Dezember 1999 - Ray Peat's Newsletter

Hyperventilations-Experiment: Muskelkrämpfe und veränderter Blut-pH

"Einfache Hyperventilation verursacht Muskelkrämpfe und Parästhesien (Kribbeln der Haut) – in einem Experiment, das jeder in wenigen Minuten durchführen kann. Wenn eine grosse Menge Kohlendioxid abgeatmet wird, steigt der pH-Wert des Blutes aufgrund systemischer Anpassungen nur ganz leicht an."

Dezember 1999 - Ray Peat's Newsletter

Die Rolle der Hyperventilation bei Gefässdurchlässigkeit und Hämokonzentration

"Hyperventilation erhöht die Gefässdurchlässigkeit, was zu einer Hämokonzentration führt, wenn ein grosser Teil des Wassers im Blut in das Gewebe austritt."

Dezember 1999 - Ray Peat's Newsletter

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